Ausflug Pohl - Koblenzer Fernmelder

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Ausflug Pohl

Fm ... und mehr


Familienausflug 27.Apr. 2013 zum Limeskastell POHL
„Kameradschaft der Fernmelder Koblenz/Lahnstein e.V."



Die Kameradschaft der Fernmelder veranstaltete am 27.April 2013 ab 13:00 Uhr für ihre Mitglieder und Gäste   unter Leitung des 1.Vorsitzenden, Herrn Oberst a.D.  Siegel  einen Familienausflug mit 55 Personen  nach POHL in das rekonstruierte Limes-Kleinkastell.

Nach Anreise im warmen Bus nach POHL und Begrüßung durch einen Limes-Cicerones
(orts-/sachkundiger Führer) erfolgte eine knapp einstündige Wanderung bei leichtem Regen und niedrigen Temperaturen ( um 5 °) entlang eines Limesabschnittes - mit ersten Hinweisen zur Beschaffenheit des ehemaligen  Grenzwalls des „Imperium Romanum" -  zurück zum Römischen Kleinkastell POHL.

Der Obergermanisch-Raetische Limes sicherte von ca. 85 bis 260 n.C. die nördliche Landesgrenze des „Imperiums-Romanum".  Zuerst nur eine einfache Schneise durch den Wald, später eine durchgehend befestigte Grenze.
Auf einer Strecke von 550 km wurden ca. 900 Wachttürme, zahlreiche Kleinkastelle und etwa 60 große Kastelle erbaut.

Bei der anschließenden Führung durch das Kastell wurde uns ein eindrucksvoller Einblick in das karge Leben der römischen Legionäre am Limes gezeigt.

Leben auf engstem Raum,  einfache  und selbst zubereitete Speisen, schwere Ausrüstung, lange Märsche  über viele Tage  und eintönige und ermüdende Wachdienste bei jeder Witterung bestimmten das Leben der Legionäre in den Kastellen und Wachttürmen.

Das Kastell POHL wurde um 1900 bei archäologischen Ausgrabungen entdeckt.

Trotz geringer Erkenntnisse  vermutete man ein rechteckiges Holz-Erde-Bauwerk mit den Seitenlängen von ca. 43 mal 34 m und eine Umwehrung  aus einem mit Palisaden besetzten Erdwall mit einem schmalen Wehrgang auf der Kuppe des Walls sowie im Vorfeld einen ca. 2,35 m tiefen Spitzgraben.
Steinerne Baufragmente an der Nordecke  des Lagers wurden als Fundament eines Wachtturms gedeutet.
Der gesamte Fundbereich ist heute überbaut und nicht mehr zu sehen.

Im Jahr 2007 wurde der Förderkreis „Limeskastell Pohl e.V."  gegründet, der sich um eine Rekonstruktion  
des Kastells bemühte und einen  Aufbau auf einer  etwas versetzt vom historischen Standort gelegenen Stelle  in den Jahren von 2009 bis 2011 ermöglichte.

Das Kastell ist ausgehend vom Durchgang  der Umwehrung aus in Form eines dreieckigen Hufeisens gebaut.
Ein Seitenflügel des Kastells ist als Klein-Museum gestaltet, der andere Seitenflügel wurde als Besucherbereich mit Museumscafe  (Culinarium)und –shop  eingerichtet.

Das Objekt hat heute den Status eines UNESCO-Weltkulturerbes.

Nach der Führung
begaben wir uns zur leiblichen Stärkung  und Aufwärmung   in  das  Culinarium,
um 18:00 begann nach dem Gruppenfoto  die Heimfahrt  und um 19:00 Uhr erreichten wir  KOBLENZ,
Parkplatz an der Falckenstein –Kaserne.





Die informativen Hinweise sind   in Auszügen entnommen aus:   
* Broschüre
LIMESkastell  POHL , Freilichtmuseum-Leben am Limes
* Kleinkastell Pohl - Wikipediea

Ergänzende Informationen siehe Internet:
GOOGLE – Suche  * Limeskastell Pohl
  * Kleinkastell Pohl-Wikipedia
  * Der Obergermanisch-Raetische-Limes


28 Apr.2013 – D.Cl.


 
Copyright 2015. All rights reserved.
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü