Bilder Ausflug Remagen - Koblenzer Fernmelder

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Bilder Ausflug Remagen

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Hier die Bildernachlese unserer
Militärhistorischen Exkursion am 25.04.2009

und der Bericht

In den Morgenstunden des 25.04.2009 treffen sich 48 Ehemalige sowie noch aktive Angehö-rige der Fernmeldetruppe und ihre Gäste zu einem ganz besonderen Event.
Gilt es doch die "Schlacht" um die Remagener Brücke durch Langeinformation, Ortstermine und Besichtigungen, fast hautnah nachzuvollziehen.

Der Tag beginnt mit einem ausführlichen Lagebericht von Hauptmann Schmitt (Zentrum Innere Führung).
Es wird die Lage und Ausrüstung der Deutschen Truppen, wie auch der Amerikanischen An-greifer, bis ins Detail erklärt. Diese Informationen werden anschließend noch mit teilweise Original Filmmaterial untermauert.
Nach etwa zwei Stunden von H. Schmitt, sehr anschaulich vorgetragener Informationen, leben alle Teilnehmer voll in der Lage und sind gespannt auf den weiteren Teil der Exkursion.

Nach einer kurzen Stärkung geht es dann per Landmarsch in die Ausgangsposition der Ame-rikanischen Streitkräfte im Raum Remagen Bodendorf. Dort angekommen marschieren wir auf den damaligen Aufmarschstraßen der Amerikaner und erhalten auch hier einen Menge Informationen über die dort stattgefundenen Vorkommnisse während des Vormarschs der verstärkten A- Kompanie. Als wir dann den Rhein das erste Mal sehen, können wir fast nach-fühlen wie es den amerikanischen Soldaten gegangen sein muss, als sie dieses für sie wichtige Ziel erreicht hatten und sie hier feststellten, dass die Ludendorfbrücke noch voll intakt war.
Hier auf den westlichen Rheinhöhen gab es auch noch einige, vom Deutschen Brückenkom-mando angelegte, Verteidigungsanlagen zu besichtigen. Nach einer kurzen Geländeeinwei-sung ging es weiter auf der Aufmarschstraße nach Remagen.
An den Brückepfeilern und der gesprengten Auffahrrampe erfuhren wir dann warum die Sprengung der Brücke durch die deutschen Soldaten missglückt war und konnten nachvoll-ziehen warum die Amerikaner sich, angesichts der hoch aufragenden Erpeler Lay, etwas zö-gerlich verhielten als es darum ging die Brücke zu stürmen.

Nach der Überquerung des Rheines besichtigten wir den Tunneleingang auf der Ostseite (Ber-liner Seite) der Brücke. Dieser Tunneleingang diente den Erpeler Bürgern, während der schweren Bombenangriffe Ende 1944 und Anfang 1945, als Schutzbunker.
Hier wurde uns von dem Erpeler Bürgermeister sehr anschaulich die Situation der Zivilbevöl-kerung zum damaligen Zeitpunkt erläutert. Ein Beitrag aus dem Tagebuch einer Bürgerin, die bei dem Sturm des Tunnels durch die Amerikaner ihren Mann verloren hatte, berührte wohl jeden von uns.  
Als letzter Besprechungspunkt war nun die Erpeler Lay vorgesehen. Dort angekommen konn-te man die wichtigsten Punkte sehr genau unter die Lupe nehmen. Es wurde darüber disku-tiert, wie dieser Sturm auf die Brücke wohl ausgegangen wäre, wenn die Deutschen Truppen genügend Material und Personal am richtigen Ort gehabt hätten. Auch sprach H. Schmitt über das Schicksal der Kriegsgefangenen, die in den großen Kriegsgefangenenlagern " Goldene Maile" eingepfercht waren.

Zum Abschluss dieses sehr interessanten Tages gönnten wir uns dann im Herzen von Erpel ein leckeres Abendessen.

Ich denke ich spreche im Namen aller Teilnehmer wenn ich sage: " Das war mal wieder, nicht zuletzt dank  H. Schmitt,  eine sehr gelungene Veranstaltung!"

kst




 
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