Gelöbnis FüUstgBtl 283 - Koblenzer Fernmelder

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Gelöbnis FüUstgBtl 283

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Feierliches Gelöbnis in Lahnstein

423 Rekruten legen öffentlich ihr Gelöbnis im Rhein-Lahn-Stadion ab.


Am 28.05.2009 fand für insgesamt 423 Rekruten mit Dienstbeginn 01.04.2009 aus den Standorten Kastellaun, Mayen, Gerolstein und Lahnstein der erste richtige Höhepunkt ihrer militärischen Laufbahn statt. Mit einem feierlichen Zeremoniell wurde im Lahnsteiner Rhein-Lahn-Stadion das feierliche Gelöbnis begangen. Die Ansprachen an die Rekruten hielten dabei der Oberbürgermeister der Stadt Lahnstein, Herr Peter Labonte, und der Kommandeur des Führungsunterstützungsbataillons 283, Herr Oberstleutnant Dähnenkamp. Mit Hochspannung erwartet wurde das Erscheinen und die Ansprache des Bundesministers der Verteidigung, Dr. Franz Josef Jung, welcher seine Grundausbildung in der Lahnsteiner Deines-Bruchmüller-Kaserne absolvierte. Diese ursprüngliche Planung musste aber auf Grund kurzfristiger parlamentarischer Verpflichtungen des Ministers leider abgesagt werden.

Vor dem öffentlichen Gelöbnis im Rhein-Lahn-Stadion fand in der Deines-Bruchmüller-Kaserne ein Tag der offenen Tür statt. Hier konnten die über 1500 Angehörigen und Gäste an verschiedenen Stationen den derzeitigen und den zukünftigen Alltag der Rekruten erleben. Einen Einblick in die Allgemeine Grundausbildung gaben dabei die Station "Leben im Felde", eine Waffenschau und die "Modenschau", welche bei den Zuschauern große Begeisterung hervorrief. Einen Ausblick auf die zukünftigen Tätigkeitsbereiche der Rekruten gab es bei der Vorstellung der unterschiedlichen Fernmeldesysteme. Über ihre Karrieremöglichkeiten bei der Bundeswehr konnten sich die Rekruten am Infomobil beraten lassen.  Zum Abschluss des Tages der offenen Tür gab es für alle noch eine Portion deftige Erbensuppe, bevor dann für das feierliche Gelöbnis in das Rhein-Lahn-Stadion verlegt wurde.

Unterstützt durch das Heeresmusikkorps 300 wurde hier die Gelöbniszeremonie durchgeführt. Herr Oberbürgermeister Labonte betonte dabei während seiner Ansprache, dass Freiheit einhergeht mit der Verantwortung, ihre Verteidigung zu übernehmen. Oberbürgermeister Labonte verdeutlichte die Verletzlichkeit demokratischer Werte, die es zu verteidigen gilt und dass die Rekruten mit ihrem Gelöbnis die Bereitschaft signalisieren, für diese Verteidigung wenn nötig auch mit ihrem Leben einzustehen. Herr Oberstleutnant Dähnenkamp erinnerte zu Beginn seiner Ansprache an die vielen Soldaten der Bundeswehr, die in diesem Moment weltweit im Einsatz seien. An die Rekruten gerichtet sagte Herr Oberstleutnant Dähnenkamp, dass diese in ihrer bisherigen Zeit beim Militär vor allem die Bedeutung von Kameradschaft gelernt und erlebt haben.
Mit dem Absingen der Nationalhymne fand das feierliche Gelöbnis einen würdigen Abschluss.


 
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